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Segeln Sardinien – 6 Tage Segeltörn um die schönste Insel der Welt

Im Folgenden haben wir eine 6-tägige Sardinien-Segelroute mit allen logistischen Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, das Beste aus Ihrem Erlebnis herauszuholen.

Segeln Sardinien

Segeln rund um Sardinien

Für die meisten Menschen, die eine Pause vom unoriginellen All-inclusive-Urlaub suchen, ist ein Segeltörn auf Sardinien die perfekte Antwort und Alternaitve zum Kitesurfen auf Sardinien.

Das Blau hier ist ein klares, jungfräuliches Blau, der Himmel ist klarer, und der Sand fühlt sich an wie samtige Schuhe, deren einziges Ziel es ist, Sie zu entspannen. Es ist leicht, sich wie der allererste Tourist Sardiniens zu fühlen. Zu Ihrem Pech und zu Ihrem Glück ist Sardinien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und mittlerweile ein bekanntes und beliebtes Urlaubsziel für die Italiener. Ihre enorme Ausdehnung bedeutet aber auch, dass es hier genug blaues Wasser für alle gibt. Die Strandlandschaft ist sogar so vielfältig, dass manche sie als „Mikrokontinent“ bezeichnen. Die Region ist voll von gelb-beigem Sand und geheimen Grotten, aber auch von rosa Granitstränden und Mineralien im Überfluss.

Und ja, Sardinien ist genau die Art von Ort, die man – Sie haben es wahrscheinlich schon geahnt – am besten bei einem Segelurlaub erkundet.

Wenn Sie Fragen haben, denken Sie daran, dass unsere Spezialisten für die Urlaubsplanung sich sowohl mit praktischen als auch mit finanziellen Vorschlägen auskennen, wie Sie Ihre Ausgaben an einem Ort wie Sardinien maximieren können.

Hier ist unser Leitfaden zum Segeln auf Sardinien, beginnend in Portisco:

Tag 1 (Sonntag): Portisco bis Prince’s Beach

Am Morgen verlassen Sie den Yachthafen von Portisco und segeln in Richtung Norden zu den Spiagge del Principe (Prinzenstrände), die so heißen, weil sie angeblich die Lieblingsstrände von Prinz Karim Aga Khan waren. Der Strand ist ein wunderschöner Sandstrand inmitten einer malerischen Landschaft. Decken Sie sich in der Bucht mit Lebensmitteln und Getränken ein, denn in der Nähe des Strandes gibt es nicht viele Gelegenheiten, dies zu tun.

Tag 2 (Montag): Prince’s Beach nach Cannigione

Nachdem Sie die Nacht am Prince’s Beach verbracht haben, segeln Sie in Richtung Cannigione und machen einen Zwischenstopp am türkisfarbenen Wasser des Pevero Beach. Von Pevero Beach aus können Sie sich langsam in Richtung Cannigione vorarbeiten, wo Ihnen mehrere Yachthäfen zur Verfügung stehen. Wenn Sie Ihre Vorräte aufstocken möchten, sind Sie hier genau richtig.

Tag 3 (Dienstag): Cannigione nach La Maddalena

Wenn Sie eine Pause vom Wasser brauchen, sind die Inseln von La Maddalena und der Nationalpark der perfekte Ort, um sich von der See zu erholen. Die Möglichkeiten reichen vom Museo Diocesano La Maddalena, in dem Artefakte aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgestellt sind, bis zum Maddalena-Archipel, das sich über 20.000 Hektar Meer und Land erstreckt und Dutzende von Buchten umfasst. Das Gebiet beherbergt auch verschiedene Arten von Flora und Fauna, was es zu einem idealen Ort zum Tauchen und Schnorcheln macht.

Tag 4 (Mittwoch): La Maddalena nach Santa Teresa Galura

Etwa 10 Seemeilen westlich liegt Santa Teresa Galura, ein Ort an der Nordspitze Sardiniens an der Straße von Bonifacio. Von dieser Stadt aus kann man die Südküste der Nachbarinsel Korsika sehen. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Torre Spagnalo (Spagnalo-Turm), von dem aus man einen klaren Blick auf Korsika hat. Die Stadt ist auch ein idealer Ort, um sich vor der Weiterfahrt zu Sardiniens französischer Schwesterinsel Korsika zu versorgen.

Tag 5 (Donnerstag): Santa Teresa nach Korsika

Da Korsika bereits in der Ferne zu sehen ist, lohnt es sich, in Richtung der nahe gelegenen charmanten Städte wie Porto Vecchio zu segeln. Das Zentrum beherbergt zahlreiche Restaurants, Cafés und Eisdielen, in denen man die Leute beobachten oder sich einfach die Beine vertreten kann. Bonifacio und der Lavezzi-Archipel sind weitere nahegelegene Gebiete, zu denen es sich lohnt zu segeln.

Tag 6 (Freitag): Korsika nach Portisco

Die Rückfahrt nach Portisco ist nur etwa 30 Seemeilen lang, so dass Sie genügend Zeit haben, die anderen Orte auf der Nordseite Sardiniens zu besuchen, darunter Palau und Baja Sardinia. Wenn Sie es an Ihrem 4. Tag verpasst haben, können Sie auch an Spargi, Budelli, Caprera und den anderen kleinen Inseln rund um die Maddalena-Insel vorbeisegeln. Es sollte noch genügend Zeit bleiben, um zum Tanken nach Portisco zurückzukehren und schließlich in der Marina anzulegen, von der aus Sie sich eingeschifft haben, und die letzte Nacht an Bord in der Marina zu verbringen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf diesem Segeltörn um Sardinien

Besuchen Sie einige der schönsten Strände des Mittelmeers, erkunden Sie die charmanten italienischen Küstenstädte, entdecken Sie die einheimische Fauna und Flora und schnorcheln Sie an den unberührten Riffen des Archipels.

Was Sie essen und trinken sollten

Pecorino: Dieser trockene Hartkäse aus Schafsmilch wird oft mit dem Parmiggiano Reggiano verglichen, schmeckt aber deutlich anders. Er ist weniger pfeffrig und etwas würziger und wird oft mit einer dicken Scheibe Brot oder einfach stückweise gegessen.
Brot, Brot und nochmals Brot: Sardinien ist bekannt für seine Hunderte von Brotsorten, darunter dünne, knusprige Brote, zu kunstvollen Kränzen geflochtene Brote und hartes, knuspriges Brot (das sich immer zu einem weichen Inneren öffnet).
Meeresfrüchte: Da Sardinien eine Insel ist, sind Meeresfrüchte natürlich ein Grundnahrungsmittel. Sie werden in Brühen mit Venus- und Miesmuscheln, in ausgefallenen Nudelsoßen und – im Falle des Hummers – als „aragosta alla catalana“ mit Tomaten und Zwiebeln serviert.

Porcheddu: Das Porcheddu ist vielleicht eine der beliebtesten Spezialitäten Sardiniens: ein langsam gebratenes Spanferkel, das zu gleichen Teilen aus knuspriger Haut, Fleisch und zartem Fett besteht.

Seada: Dieses frittierte Gebäck ist der ultimative Leckerbissen für Naschkatzen. Sie ist mit Honig und Pecorino-Käse gefüllt und mit Honig, Zucker und Salz bestreut. Wir sind davon überzeugt, dass sie die sardische Geheimwaffe ist, um alle kulinarischen Gelüste in einem einzigen Bissen zu befriedigen.

Buon appetito!

Diese Segelroute ist für:

Familien, Paare, Entdecker und alle Anfänger und erfahrenen Segler (für unerfahrene Alleinreisende ist sie vielleicht weniger geeignet)

Beste Zeit zum Segeln in Sardinien:

Mai bis September. Das Klima auf Sardinien ist klassisch mediterran, was bedeutet, dass Sie heiße, trockene Sommer erleben werden – natürlich perfekt abgemildert durch die erfrischende Meeresbrise.

Dauer der Reise:

6 volle Tage Segeln um Sardninen und Korsika!